Solange Menschen denken, das Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken...

Die Tiere in dieser Welt leben in einer Hölle und Ihre Teufel
sind die Menschen ...

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SOS Vergessene Pfoten Tierschutz e.V. / Goldbergstr. 1a in 58095 Hagen
Tel.: 02331 - 3675915 oder 0160-96925678 / e-Mail: d.colic@empleada.de
www.sosvergessenepfoten.de
 
 
Pflegevertrag
 
zwischen
 
SOS Vergessene Pfoten Tierschutz e.V.
 
 
und der Pflegestelle
 
Name, Vorname:
Straße:
PLZ/Ort:
Telefon:
Personalausweisnummer:
Ausgestellt in:
Ausgestellt am:
 
über den Pflegehund
 
Name des Tieres:
Rasse:
männlich: __    weiblich: __
kastriert: __      nicht kastriert: __
Chipnummer:
Alter:
Bekannte Krankheiten:
 
Mit diesem Vertrag möchten beide Vertragspartner sicherstellen, dass der zur Pflege übergebene Hund einen guten Platz erhält, die Betreuung für alle Beteiligten problemlos verläuft und auch bei eventuell auftretenden Schwierigkeiten eine einvernehmliche Lösung gefunden wird. Mit Unterzeichnung erklärt die Pflegestelle, die nachfolgenden Informationen und Vereinbarungen vollständig gelesen und verstanden zu haben. Die Pflegestelle erklärt sich gegenüber dem Verein
SOS Vergessene Pfoten Tierschutz e.V. bereit, nachfolgende Punkte zu akzeptieren und bei der Versorgung und Pflege des Tieres zu berücksichtigen.
 
 
Der oben angegebene Hund ...
  1. wird gemäß der Verankerung der Tierrechte im Gesetz und den vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Bedingungen gehalten und gepflegt. Er erhält täglich frisches Wasser und ausreichend Futter, wird regelmäßig gepflegt und auf mögliche Erkrankungen überprüft.
  2. darf nicht zu Tierversuchen zur Verfügung gestellt werden und auch nicht für züchterische oder andere gewerbsmäßige Zwecke verwendet werden.
  3. darf nicht als Kettenhund, im Zwinger oder dauerhaft im Freien gehalten werden. Er wird ausschließlich im Wohnhaus/in der Wohnung gehalten und bekommt dauerhaft liebevollen Familienanschluss. Er muss entsprechend der Witterung und der Jahreszeit stets Zugang zu geschützten und beheizten Räumen haben.
  4. bekommt täglich ausreichenden Auslauf auch außerhalb des Hauses/der Wohnung/des Gartens. Der Pflegehund darf nur an der Leine ausgeführt werden. Dies gilt auch für den Aufenthalt auf einem nicht genügend gesicherten Gartengrundstück. Bei Panikhunden sind weitere Vereinbarungen in schriftlicher Form möglich.
  5. wird ausschließlich von der oben eingetragenen Pflegestelle nebst den im gleichen Haushalt lebenden Personen betreut. Er darf nicht ohne Absprache mit dem Verein anderen Personen, auch nicht Verwandten/Bekannten zur Beaufsichtigung und Betreuung überlassen werden.

 

Darüber hinaus wird Folgendes akzeptiert und vereinbart:

  1. Der Pflegehund ist über den Verein versichert (Uelzener Versichrung), soweit es Haftpflichtschäden gegenüber Dritte betrifft. Jegliche Vorfälle, die eventuell einen Haftpflichtschadensfall darstellen, sind unverzüglich dem Verein mitzuteilen. Dabei sind alle relevanten Daten wie Name und Anschrift von Personen, Ort, Datum und Uhrzeit des Vorfalles sowie eine Beschreibung des Vorfalles und des eventuellen Schadens schriftlich festzuhalten. Nicht versichert sind Schäden an Eigentum und gemieteten Sachen der Pflegestelle. Der Verein kommt für solche Schäden nicht auf.
  2. Die Pflegestelle des oben genannten Hundes verpflichtet sich, die Futterkosten und die ggf. anfallende Hundesteuer zu übernehmen.
  3. Sollte der Hund entlaufen oder entwendet werden, ist sofort mit dem Verein Kontakt aufzunehmen. Geeignete Maßnahmen zur Wiederauffindung müssen unverzüglich eingeleitet werden.
  4. Der Verein behält sich vor, den Hund in der Pflegestelle auch unangemeldet zu besuchen.
  5. Die Pflegestelle verpflichtet sich, den Verein von jeder Änderung seiner Anschrift oder seines Namens unverzüglich zu verständigen. Das gleiche gilt für Änderungen, die für das Halten des Pflegehundes von Bedeutung sind.

 

Gesundheit des Hundes

 

  1. Der Verein kann keine genauen Angaben zum Gesundheitszustand und Verhalten des Hundes machen. Die Übernahme des Hundes durch die Pflegestelle erfolgt ohne Gewährleistungsverpflichtung in diesem Sinne seitens des Vereins.
  2. Bei gesundheitlichen Problemen ist sofort mit dem Verein Kontakt aufzunehmen. Tierarztkosten übernimmt der Verein nur nach vorheriger Absprache unter Angabe des Tierarztes, der die Behandlung durchführen soll. Einzige Ausnahme: ein akuter, lebensbedrohlicher Notfall, der keine Zeit mehr für eine vorherige Absprache lässt.

 

  1. Der Verein darf einen Tierarzt bestimmen, bei dem der Hund behandelt wird. Dabei ist zu berücksichtigen, ob die Pflegestelle in der Lage ist, diesen Tierarzt aufzusuchen (Entfernung, Mobilität der PS). Der Verein behält sich vor, den behandelnden Tierarzt zu kontaktieren. Der Verein ist berechtigt, Tierarztbesuche mit dem Hund ggf. auch selber vorzunehmen.
  2. Tierärzte und Kliniken sind davon zu unterrichten, dass es sich um einen Hund aus dem Tierschutz handelt. Als Nachweis kann der Pflegevertrag vorgezeigt werden und/oder persönlicher Kontakt zwischen dem Behandelnden und dem Verein hergestellt werden. Einige Kliniken und Tierärzte gewähren einen Rabatt bei Hunden aus dem Tierschutz. 
  3. Die Tierarztrechnung muss auf den Verein SOS Vergessene Pfoten Tierschutz e.V. ausgestellt und der behandelte Hund mit Name, Chip-Nr., Rasse, Geschlecht und Alter genau angegeben sein. Rechnungen, denen unser Hund nicht eindeutig zugeordnet werden kann, werden nicht übernommen.
  4. Folgebehandlungen, Medikamentenverordnungen, Laboruntersuchungen etc. sind ebenfalls vorher mit dem Verein abzusprechen. Bei Zuwiderhandlung werden keine Kosten erstattet.
  5. Vom Verein angeordnete ärztliche Behandlungen müssen durchgeführt werden. Ebenso hat er das Recht, von der Pflegestelle vorgeschlagene Behandlungsmaßnahmen zu untersagen (das Wohl des Tieres und die gesetzlichen Bestimmungen stehen dabei immer im Vordergrund).
 
  1. Der Pflegehund darf auf keinen Fall ohne Absprache mit dem Verein getötet werden. Sollte ein schwerwiegender Notfall eintreten, ist er unverzüglich zu benachrichtigen. Nur bei zwingender medizinischer Indikation wird der Verein einer Tötung zustimmen.
 
 
Verhalten / Pflegestellenwechsel
 
  1. Bei auftretenden verhaltensbedingten Problemen mit dem Hund, sollte sich die Pflegestelle umgehend mit dem Verein in Verbindung setzen. Der Verein wird Rat und Hilfestellung geben. Beißvorfälle jeglicher Art, sowohl mit Menschen als auch mit Tieren, sind unverzüglich zu melden.
  2. Sollte ein Verbleiben des Hundes in der Pflegestelle längerfristig nicht mehr möglich oder erwünscht sein, muss der Verein sofort davon in Kenntnis gesetzt werden. Desweiteren muss dem Verein eine Frist von mindestens 14 Tagen gewährt werden, damit er in dieser Zeit einen anderen geeigneten Platz für den Hund finden kann. Der Verein wird sein Möglichstes tun, um schnellstens einen guten Ersatzplatz zu finden. Der Transport zur Rückgabe des Hundes an den Verein wird von der Pflegestelle selber organisiert und finanziell getragen. Für den Fall, dass die Pflegestelle nicht in der Lage oder bereit ist, die 14-tägige Frist einzuhalten, kann der Verein den Hund in einer kostenpflichtigen Tierpension unterbringen, wenn es noch keinen geeigneten Ersatzplatz gibt. Die bis zum Ablauf der Frist entstehenden Kosten gehen zu Lasten der Pflegestelle.

 

Vermittlung 

  1. Der Hund bleibt bis zur endgültigen Vermittlung durch den Verein rechtliches Eigentum der Hundefreunde SOS Vergessene Pfoten Tierschutz e.V.. Der Verein ist berechtigt, den Hund jederzeit aus der Pflegestelle zu nehmen, z.B. bei Endvermittlung oder aufgrund eines Vereinsbeschlusses. Bei Abholung hat die Pflegestelle dem Verein Zutritt zu den Räumlichkeiten zu gewähren, in denen sich der Hund zum Zeitpunkt der Abholung aufhält. Die Pflegestelle verzichtet auf Kostenerstattung jedweder Art für sämtliche seit der Übernahme getätigten Ausgaben.
  2. Die Pflegestelle ist verpflichtet, den Hund den vom Verein ausgesuchten Interessenten zu zeigen. Sie muss, um eine schnelle Vermittlung zu unterstützen, Fotos und Beschreibungen des Hundes an den Verein schicken. Die Entwicklung, sowohl psychisch als auch körperlich, ist dem Verein in regelmäßigen Abständen telefonisch oder in Schriftform mitzuteilen.
  3. Außerdem ist es erwünscht, dass die Pflegestelle auch selber Interessenten für den Hund sucht. Sollte die Pflegestelle auf Eigeninitiative Interessenten für den Hund finden, so ist dies dem Verein mitzuteilen. Erst nach Vorkontrolle durch den Verein ist eine Vermittlung mit Tierschutzvertrag gegen Zahlung einer Tierschutzgebühr möglich.
  4. Wenn die Pflegestelle den Hund selber übernehmen möchte, gelten für sie dieselben Bestimmungen wie für jeden anderen Übernehmer auch. (Schutzvertrag und Schutzgebühr) Mündliche Nebenabreden haben keine Gültigkeit. Der Vertrag bleibt auch bei rechtlicher Unwirksamkeit einzelner Punkte in seinen übrigen Teilen wirksam. Das gilt nicht, wenn das Festhalten an dem Vertrag eine unzumutbare Härte für eine Partei darstellen würde. Die Parteien des Vertrages werden zusammenarbeiten, um den unwirksamen Teil durch einen wirksamen Teil zu ersetzen, der dem unwirksamen Teil möglichst nahe kommt.
 
Zusatzvereinbarungen
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Den Vertrag habe ich genau gelesen und erkenne ihn in allen Einzelheiten an.

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Ort, Datum

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SOS Vergessene Pfoten Tierschutz e.V.                    Unterschrift Pflegestelle
 
1. Vorsitzende: Daliborka Colic
2. Vermittlerin:  Sandra Köster
 

 

 

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